NO allo stravolgimento della Costituzione |
di Claudio Paroli |
Deutsch von Gabriele Pommerenke |
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sua tomba, probabilmente, la buonanima di Enrico Berlinguer non si
rigirerà, ma farà salti di gioia: il compromesso
storico democristiano-comunista, nella sua forma più completa,
è compiuto. Sarà anche la migliore opzione per governare
questItalia? Staremo a vedere, o meglio, a osservare con
occhio vigile e critico.
In primo luogo, da più parti, viene sottolineata lurgenza di riparare i danni fatti nei peggiori cinque anni della storia della Repubblica. La prima occasione si presenta il 25 giugno, per il referendum confermativo di leggi che, entrate in vigore, modificherebbero sostanzialmente la Costituzione italiana. È dunque unoccasione che ha in mano la gente. E unopportunità che non potrà andare sprecata, perché in questo caso non sarà necessario raggiungere il quorum del 50 percento: finalmente i fautori di andate al mare anziché a votare, al fine di affossare questo sacrosanto diritto democratico, non avranno voce in capitolo. In quante consultazioni referendarie, negli ultimi anni, sarebbe stato opportuno che non ci fosse stata la clausola del quorum! Ci sarà qualche politico illuminato, dopo questo referendum confermativo, a cui verrà in mente di modificare in tal senso la legge relativa a quelli abrogativi? Non dimenticando di raddoppiare (come minimo) le firme necessarie per indirli, onde evitare votazioni troppo frequenti? Questo referendum di fine giugno è di grande importanza non solo per dare una spallata definitiva al berlusconismo, ma soprattutto per salvare alcuni fondamentali diritti democratici. Una democrazia necessita di organi di controllo indipendenti, del minor autoritarismo e accentramento possibili, e infine della massima solidarietà nei confronti di chi non ha grandi mezzi a disposizione. Vale a dire le regioni più povere del Paese, quelle che senza laiuto dello Stato, abbandonate ai soli introiti locali, non solo non decollerebbero mai, ma soccomberebbero. È confortante sapere che in questi giorni prima del voto le reti televisive italiane non saranno più occupate da una voce sola (bugiarda), sapere che si spiegherà alla gente almeno un concetto elementare contro la devolution: non è giusto che le regioni ricche diventino sempre più ricche e quelle povere sempre più povere. Dopo la vittoria dei NO, sarà il governo che dovrà dimostrare nei fatti questo assunto. E non sarà con tasse più pesanti allo scopo di rendere presentabili allEuropa i conti dello Stato che si rilancerà il benessere del Paese. Perché il benessere deve essere della gente, deve risultare percepibile. Altrimenti alle prossime elezioni politiche la spallata la subirà nuovamente questo governo, che resterà un esperimento effimero e fallimentare. E Berlinguer si rigirerà nella tomba.
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Er
dürfte sich nicht im Grabe herumdrehen, sondern wohl eher
Freudensprünge machen, der gute Enrico Berlinguer: Der compromesso
storico zwischen Christdemokraten und Kommunisten wurde in Vollendung
verwirklicht. Aber handelt es sich hierbei auch um die beste aller
möglichen Regierungen für Italien? Uns bleibt nur abzuwarten oder
noch besser: die Entwicklung mit wachen und kritischen Sinnen zu beobachten.
Verschiedene Kommentatoren betonen vor allem die Dringlichkeit, mit der die Schäden beseitigt werden müssen, die der italienischen Republik in der schlechtesten Legislaturperiode ihrer Geschichte zugefügt wurden. Eine erste Gelegenheit hierzu bietet sich am 25. Juni bei dem konfirmativen Referendum über einige Gesetze, deren In-Kraft-Treten die italienische Verfassung in ihrer Substanz ändern würde. Die Entscheidung liegt also ganz bei der Bevölkerung. Es handelt sich um eine Gelegenheit, die nicht verpasst werden darf; immerhin ist in diesem Fall keine Mindestbeteiligung von 50 Prozent der Wahlberechtigten (Quorum) erforderlich. Und endlich haben all diejenigen, die mit Aufforderungen wie »Fahrt lieber ans Meer statt zur Volksabstimmung« versucht haben, dieses unantastbare demokratische Recht auszuhöhlen, nichts mehr zu sagen. In den letzten Jahren wäre es anlässlich so vieler Referenden notwendig gewesen, nicht von der Einschränkung durch das Quorum abhängig zu sein! Wird nach dem bevorstehenden konfirmativen Referendum ein weitsichtiger Politiker auf die Idee kommen, eine entsprechende Gesetzesänderung für das abrogative (Gesetze aufhebende) Referendum anzustreben? Wobei jedoch nicht vergessen werden dürfte, dass die Zahl der Unterschriften, die notwendig sind, um einen Vorschlag zum Volksentscheid zu bringen, (mindestens) zu verdoppeln ist, um die Anzahl der Volksabstimmungen zu begrenzen. Das Referendum vom 25. Juni ist von großer Bedeutung. Es kann nicht nur einen endgültigen Schlussstrich unter die Ära Berlusconi ziehen, sondern vor allem auch einige demokratische Grundrechte wiederherstellen. Eine Demokratie benötigt unabhängige Kontrollorgane, so wenig Machtkonzentration und Zentralismus wie möglich sowie schließlich größtmögliche Solidarität mit denjenigen, die nur über geringe Mittel verfügen. Das heißt in diesem Fall, Solidarität mit den ärmsten Regionen des Landes, mit denjenigen, die ohne Hilfe des Staates allein auf ihre örtlichen Einnahmen angewiesen niemals vorankämen, sondern immer das Nachsehen hätten. Es ist tröstlich zu wissen, dass in diesen Tagen vor dem Referendum die italienischen Fernsehsender nicht von einer einzigen nur Unwahrheiten verbreitenden Stimme beherrscht werden, zu wissen, dass dem Volk nun wenigstens die elementaren Argumente gegen die sogenannte devolution, die Dezentralisierung Italiens, vermittelt werden können: Es hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, wenn die reichen Regionen immer mehr Reichtum erlangen, während die armen Regionen weiter verarmen. Nach einem Sieg der Nein-Stimmen wird die Regierung diese These mit Fakten untermauern müssen. Der Wohlstand des Landes lässt sich nicht mit Steuererhöhungen wiederherstellen, die doch nur das Ziel hätten, in Brüssel einen ausgeglichenen Staatshaushalt zu präsentieren. Wohlstand muss bei den kleinen Leuten ankommen, er muss für den kleinen Mann wahrnehmbar sein. Anderenfalls wird diese Regierung schon bei den nächsten Parlamentswahlen wieder weggefegt werden, ein ephemeres und erfolgloses Experiment bleiben. Und Berlinguer hätte allen Grund, sich doch noch im Grabe herumzudrehen.
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